Gamer-Maus alles rund um Mäuse
March 12, 2008
Filed under: Uncategorized — admin @ 1:02 am

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> >
> > “Viele kamen allmähliche zu der Überzeugung, einen grossen Fehler
> > gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren.
> > Und
> > einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die
> > Ozeane
> > hätte man niemals verlassen sollen.”
>
> Hübsches Zitat, und zustimmen werde ich dir auch. Habe selber nach
> einem (1!) Jahr Entwicklung auf einem kruden VMS-System
> schelunigst
> davon Abstand genommen. Soviel zur Selbstbeweihräucherung.
Naja, VMS ist auch nicht gerade ein besonders gutes Beispiel.
> Hättest du dich über die Ungenauigkeit von Spracheingabe beschwert
> -
> nun, das ist ein weites, frustrierendes Feld….und funktioniert
> fast
> so problemlos wie Mac ohne Maus :). Obwohl - haben würd ichs wollen
> wenn es denn so täte wie es sollte.
Tja, genau das gibt es doch schon lange!!!! Nur muß man halt mit den
Fingern sprechen (10-Finger-System tippen, fast so schnell oder
manchmal sogar schneller als sprechen) und man muß eine exakte Sprache
benutzen, die auch heutige Computer eindeutig interpretieren können.
Wer also bash oder csh o. ä. sprechen, bzw. tippen kann ist oft klar im
Vorteil!
Ich komme z. B. vom Commodore VC-20 (nur tippen und höchstens Joystick)
- würg - über Atari-GEM (geil eine Maus und alles grafisch!!!! Ich war
voll begeistert) zu Unix/Linux. Und wie ist es heute? Trotz überall
vorhandenem KDE, Konqueror und Windows arbeite ich in einer bash (oder
csh) einfach am effektivsten. So schnell wie ich:
> cp /usr/local/lib/user_local_libs/libxyz.so /home/user/local/lib
getippt habe, habe ich im Windows-Explorer noch nicht einmal das erste
Verzeichnis in der Auflistung gefunden, geschweige denn angeklickt.
(Schon garnicht, wenn ich erst noch den Scrollbalken verschieben muß)!
Naja, das erste Verzeichnis schafft man vielleicht noch gerade…
Übrigens: Die obige Zeile tippt man in Bash so:
[c][p][blank][/][u][tab][l][o][tab][l][tab][u][tab][l][tab][x][tab]
[~][/][l][tab][l][tab][return]
Jedes [] steht für einen Tastendruck. (Die [tab]-Taste expandiert in
der bash den Filenamen automatisch, wenn der Anfang eindeutig ist und
hängt auch gleich ein / hinten dran, wenn es sich um ein Verzeichnis
handelt, oder einen Blank, wenn es ein File ist.) Also 24 Anschläge.
Schafft man selbst bei moderater 10-Finger Tippgeschwindigkeit in
höchstens 10 Sekunden. (Und das ist noch ein ungewöhnlich kompliziertes
Beispiel.)
Und wenn dann so Aufgaben kommen wie: “Suche mir mal alle png-Files in
dem Verzeichnisbaum heraus und wandle sie nach jpg.”, dann ist die
Shell (die entsprechenden Tools verausgesetzt) mit dem Pipe-Mechanismus
einfach unschlagbar. In solchen Fällen, für die alltägliche Arbeit, ist
eine
Shell einfach effektiver.
Wo die Maus allerdings Sinn macht sind neben offensichtlichen Dingen
wie Grafikprogrammen allerdings Tools, die man eher selten verwendet.
Da müßte man sich ohne Mausbedienung jedesmal wieder die Tastenkürzel
heraussuchen und merken, bevor man mit dem Programm arbeitet. Das ist
dann auch ineffektiv. Da allerdings der eine dies und der andere jenes
Programm oft bzw. selten benutzt, wäre es schon wünschenswert, daß man
Applikationen sowohl durchgängig mit der Maus (naja, bis auf notwendige
Texteingaben) als auch konsequent per Tastatur bedienen könnte. Habe
allerdings selten ein Programm mit grafischer Oberfläche gesehen,
welches sich wirklich vernünftig per Tastatur bedienen ließe.
Andererseits gibt es ja für viele Programme auch eine
Kommandozeilen-Alternative. (z. B. für obiges Umwandeln von png nach
jpg.)
Ich denke also, welche Arbeitsweise nun gerade effektiver ist, hängt
vom jeweiligen Einsatzfall ab. Aber als Default-Eingabegerät für
Routinearbeiten im professionellen Einsatz ist die Maus eher weniger
geeignet.

Filed under: Uncategorized — admin @ 12:01 am

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> > (der 7 Jahre auf dem IBM-Host _ohne_ Maus Anwendungsentwicklung
> > betrieben hat)
>
> Du Held!
Hübsches Zitat, und zustimmen werde ich dir auch. Habe selber nach
einem (1!) Jahr Entwicklung auf einem kruden VMS-System schelunigst
davon Abstand genommen. Soviel zur Selbstbeweihräucherung.
Wenn einer (eigentlich nur DU, Teal’C) schonmal versucht hat einen
Macintosh ohne Maus zu bedienen kann sich recht zügig in ein
Landeskrankenhaus einliefern lassen. Und ja, auch mich stört es wenn
ich mitten aus dem Arbeitsfluß das Eingabegerät (Maus <-> Tastatur)
wechseln muß, zum Beispiel wenn ein Fenster einfach ungefragt aufgeht
(Terminerinnerungen
in Outlook zum Beispiel - ah, ehe mir
OS-Chauvinismus vorgeworfen wird: das sind Beispiele, ok?). Sehr
nervig, ja. Und ich wüßte noch nichtmal ein praktikablen Weg um all
diese extrem bunten und animierten Internet-Seiten ohne Maus anzusehen.
Hättest du dich über die Ungenauigkeit von Spracheingabe beschwert -
nun, das ist ein weites, frustrierendes Feld….und funktioniert fast
so problemlos wie Mac ohne Maus :). Obwohl - haben würd ichs wollen
wenn es denn so täte wie es sollte.
Grüße
Karsten